Angststörung Psychotherapie vom Psychologen Ubald Hullin

Schließen

Wissenswertes über:

Angststörung Psychotherapie vom Psychologen Ubald Hullin

Angststörungen sind weit verbreitet und umfassen viele unterschiedliche Diagnosen - von spezifischen Phobien bis hin zur generalisierten Angststörung. Für betroffene Menschen kann eine Angststörung eine hohe psychische Belastung darstellen. Deshalb lohnt es sich, etwas dagegen zu unternehmen.

Was ist eine Angststörung?

Die verschiedenen Arten von Angststörungen weisen jeweils spezifische Symptome auf. Sie haben jedoch eine Gemeinsamkeit: Die Betroffenen leiden unter einer stärkeren oder häufigeren Angst als Menschen, die keine Angststörung haben. Um eine Diagnose zu stellen, sammelt ein Psychologe die erforderlichen Informationen vor allem im direkten Gespräch mit dem Patienten. Zusätzlich können Fragebögen und andere Hilfsmittel zum Einsatz kommen.

Eine Form der Angststörung ist die Agoraphobie. Betroffene fürchten sich davor, öffentliche Plätze aufzusuchen, Geschäfte zu betreten oder sich in einer Menschenmasse zu bewegen. Manche Betroffene haben auch Angst davor, ihre Wohnung zu verlassen. Die Betroffenen meiden die Situationen, vor denen sie sich fürchten. Die Furcht kann zu Panikattacken führen - die Agoraphobie kann jedoch auch ohne Panikattacken auftreten.

Eine weitere Erkrankung aus dem Spektrum der Angststörungen ist die soziale Phobie. Viele Betroffene fürchten sich davor, von anderen Menschen bewertet zu werden. Bei der sozialen Phobie können ebenfalls Panikattacken auftreten. Bei der Panikstörung leidet die betroffene Person hingegen unter Panikattacken, die sich nicht auf eine bestimmte Situation zurückführen lassen.

Menschen mit einer spezifischen Phobie erleben eine starke Furcht vor einem ganz bestimmten Objekt oder einer eng umrissenen Situation. Spezifische Phobien können sich zum Beispiel auf Tiere wie Hunde, Schlangen oder Spinnen beziehen. Auch Gewitter, Spritzen oder geschlossene Räume können bei einer spezifischen Phobie im Mittelpunkt der Angststörung stehen.

Manche Menschen leiden nicht unter konkreten Phobien - doch sie haben viele unterschiedliche Ängste. Diese können immer wieder wechseln. Diese generalisierte Angst führt oft zu einer dauerhaften Belastung für den Patienten. Eine generalisierte Angststörung muss nicht mit extrem starker Angst einhergehen, aber die ständige Anspannung kann trotzdem zu erheblichem psychischem Leiden führen.

Angst tritt nicht nur bei einer Angststörung auf

Eine starke oder anhaltende Furcht, die über das normale Maß hinausgeht, tritt nicht nur bei Angststörungen auf. Eine Posttraumatische Belastungsstörung kann beispielsweise ebenfalls zu Angst und Panikattacken führen. Da sich die Behandlung eines Traumas von der Therapie einer generalisierten Angststörung unterscheidet, ist es wichtig, diese anderen Störungs-Arten von einer Angststörung zu unterscheiden.

Angststörungen gehören jedoch zu den psychischen Erkrankungen, die oft zeitgleich mit einer weiteren Diagnose auftreten. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Depression handeln. Wenn Depressionen und Angststörungen auf ähnliche Ursachen zurückgehen, können möglicherweise beide Störungen gleichzeitig behandelt werden. Dies bietet sich insbesondere bei einer gemischten Angst- und depressiven Störung an. Wie genau die Therapie abläuft und welche Methoden zum Einsatz kommen, hängt jedoch immer vom Einzelfall ab.

Was kann man gegen eine Angststörung tun?Psychologische Beratung und Behandlung in Stuttgart

Viele Betroffene fühlen sich ihren Ängsten hilflos ausgeliefert. Eine klinische Angststörung kann das private und berufliche Leben stark einschränken - zum Beispiel, wenn Sie wegen einer sozialen Phobie nicht mehr mit Freunden ausgehen oder berufliche Meetings absagen. Soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und aufzubauen, ist deshalb häufig ein Ziel, das im Rahmen einer Behandlung verfolgt wird.

Da sich viele Angstpatienten mit ihren Sorgen und Ängsten allein fühlen, kann es hilfreich sein, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Dazu kommt beispielsweise eine Psychotherapie oder eine medikamentöse Behandlung bei einem Arzt infrage.

In meiner Praxis in Stuttgart nutze ich eine integrative psychologische Beratung, um meine Klienten zu unterstützen. Dabei greife ich auf unterschiedliche Methoden zurück, die von verschiedenen psychologischen Richtungen entwickelt wurden.